EDV-Nutzerordnung BSZ Neusäß/Sicherheitskonzept Schulnetz Landkreis Augsburg

Nutzerordnung der Computerräume, Schul-PCs und Internetzugangs des Beruflichen Schulzentrums Neusäß

An den einzelnen Geräten des Computerraums arbeiten unterschiedliche Personen. Jeder Nutzer erwartet, mit der gewohnten Technik in gewohnter Art und Weise arbeiten zu können. Jeder noch so gut gemeinte Eingriff stellt in erster Linie eine Veränderung dar, die das Ausüben erlernter Tätigkeiten behindert und somit störend wirkt. Vorschläge zu technischen und organisatorischen Verbesserungen im Computerraum werden vom Systembetreuer gerne entgegen genommen.

1. a) Verhalten an den Schülerarbeitsplätzen und in den EDV-Räumen
Das Einnehmen von Speisen und Getränken ist an allen Schul-PCs nicht gestattet. Jacken und Taschen sind vor dem Unterricht in die jeweiligen Garderoben bzw. Schränken zur Aufbewahrung zu bringen. Die Bedienung der Hard- und Software hat wie im Unterricht erlernt zu erfolgen. Die Netzschalter für Stromversorgung, Computer und Monitore werden nur nach Ansage der Lehrkräfte bedient. Das Kopieren von Programmen und Daten, Veränderungen der Installation und Konfiguration der Arbeitsstationen und des Netzwerkes sowie Manipulationen an der Hardwareausstattung sind grundsätzlich untersagt. Daten, die während der Nutzung einer Arbeitsstation entstehen, werden auf dem zugewiesenen Arbeitsbereich (= Benutzerverzeichnis Laufwerk Z:) im Netzwerk abgelegt. Beim Auftreten von Funktionsstörungen sind diese persönlich sofort der Lehrkraft bzw. dem Systembetreuer mitzuteilen. Für mutwillig oder fahrlässig entstandene Schäden ist der Verursacher verantwortlich. Die Benutzung des Lehrerarbeitsbereiches ist nur mit Genehmigung und unter Aufsicht eines Lehrers gestattet. In die EDV-Räume dürfen Schüler nur nach Aufforderung einer Lehrkraft eintreten.

1. b) Zuwiderhandlungen
Nutzer, die unbefugt Software von den Arbeitsstationen oder aus dem Netzwerk kopieren, machen sich strafbar und können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Ordnung können disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen.

2. Nutzungsordnung für den Internetzugang
Das Computernetzwerk ist Eigentum der Landkreises Augsburg und steht den Schülern im Rahmen ihrer Schulausbildung und zur Festigung der Medienkompetenz zur Verfügung. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet ist Teil der Schulordnung und dient dem Schutz aller Beteiligten – der Schüler, des Lehrerkollegiums und der Schule. Die Computerräume enthalten wichtige Geräte und Programme. Der optimale Zustand der Arbeitsplätze lässt sich nur dann erhalten, wenn alle Nutzer das Inventar rücksichtsvoll behandeln und im Raum Ordnung halten.

3. Folgende Regeln sind einzuhalten:
Mit der Unterzeichnung des Schulvertrags erklärt der Nutzer, dass er in der Bundesrepublik Deutschland illegale Informationen weder downloaden, weiterverbreiten, noch speichern oder selbst anbieten wird. Dies gilt insbesondere für Seiten mit Gewalt verherrlichendem, pornografischem oder nationalsozialistischem Inhalt. Verstöße hiergegen haben den Entzug der Nutzungsberechtigung zur Folge. Es ist untersagt, Software jeder Art zu kopieren. Ein Verstoß kann zu strafrechtlichen Folgen führen. Software (z. B. Plug-Ins, Spiele, Musik) darf nur mit Erlaubnis der Netzwerk-Administration installiert werden. Downloads dürfen nur mit Erlaubnis der Netzwerk-Administration durchgeführt werden. Die Systemkonfigurationen inklusive Internetoptionen dürfen nicht verändert werden. Störungen und Schäden sind sofort der Netzwerk-Administration mitzuteilen (per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Bedenkliche Inhalte auf Internet-Diensten (u. a. Webseiten, E-Mails, Newsgroups) sind dem Aufsicht führenden Lehrer sofort mitzuteilen. Die Manipulation des Schulservers und anderer Systeme z. B. durch das Erstellen funktionsschädigender Programme ist untersagt. Das Internet darf nicht zur Verletzung der Persönlichkeitsrechte anderer benutzt werden. Publikationsrechte sind zu respektieren. Schriftverkehr und Multimedia-Anwendungen folgen sprachlich und inhaltlich den allgemeinen Umgangsformen der Schule. Werden Informationen in das Internet versandt, geschieht das unter der Domain des Beruflichen Schulzentrums Neusäß. Jede versandte Information kann deshalb durch die Allgemeinheit der Internetnutzer und -betreiber unmittelbar oder mittelbar mit der Schule in Zusammenhang gebracht werden. Es ist deshalb grundsätzlich untersagt, den Internet-Zugang der Schule zur Verbreitung von Informationen zu verwenden, die dazu geeignet sind, dem Ansehen der Einrichtung in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen. Die Nutzer sind für den Inhalt Ihrer E-Mails selbst verantwortlich.

Die bereitgestellten Informationen können bedingt durch die Art und Weise der Verbreitung keiner hausinternen Auswahl unterworfen werden. Sie entstammen weltweit verteilten Quellen und werden durch technische, nicht inhaltlich bedingte Vorgänge verbreitet. Sollte sich irgendjemand durch solche Informationen verletzt, entwürdigt oder in anderer Art und Weise angegriffen fühlen, muss dieser den Sachverhalt mit dem Urheber der Information klären. Die Schule ist in keiner Weise für den Inhalt der über seinen Internet-Zugang bereitgestellten Informationen verantwortlich.

Den Nutzern ist bekannt, dass die Schule durch den Netzwerk-Administrator und das Lehrerkollegium ihrer Aufsichtspflicht gegenüber minderjährigen Schülern durch regelmäßige Stichprobenkontrollen des Datenverkehrs nachkommt. Dazu ist die Schule berechtigt, den Datenverkehr in Protokolldateien zu speichern, aus denen Datum und Art der Nutzung und der Nutzer festzustellen sind.

Persönliche Inhalte werden in einem Nutzerverzeichnis abgelegt. Aus Sicherheitsgründen haben die Netzwerk-Administration und das Lehrerkollegium das Recht, auch diese persönlichen Dokumente zu kontrollieren und zu löschen.
Bei der Beteiligung an Diskussionen in Newsgroups sind die Regeln – Netiquette – der jeweiligen Newsgroup zu beachten. Um Ärger zu vermeiden, sollte sich der Nutzer in Zweifelsfällen an den Netzwerk-Administrator wenden.
Das Internet darf nur für unterrichtliche Zwecke (z. B. Referate) genutzt werden. Eine private Nutzung ist mit dem Sicherheitskonzept des Landkreises Augsburg untersagt. Es dürfen nur Web-Domains der Schweiz, Europäischen Union, USA, Kanada, Japan, Australien und Neuseeland besucht werden.

Vor dem Verlassen des EDV-Raums sind die Geräte auszuschalten, der Arbeitsplatz ordnungsgemäß (1 Stuhl pro Arbeitsplatz ordentlich an den Tisch gestellt) und sauber zu hinterlassen.


Sicherheitskonzept für den Betrieb eines Kommunalen Schulnetzes (Schul-VPN) im Landkreis Augsburg

Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort............................................................................................................................3
2. Das Schul-VPN.................................................................................................................3
2.1. Angeschlossene Schulen.........................................................................................3
2.2. Betreiber...................................................................................................................3
2.3. Technischer Anschluss der Schulen.........................................................................3
2.4. Weitere Zugänge......................................................................................................3
2.5. Absicherung der Internetanbindung..........................................................................4
2.6. Zugelassene Dienste................................................................................................4
2.7. Zugelassene Inhalte.................................................................................................4
2.8. E-Mail-Nutzung.........................................................................................................4
2.8.1. Ohne zentralen Mailserver................................................................................4
2.8.2. Mit zentralen Mailserver....................................................................................4
2.9. Firewall.....................................................................................................................4
2.10. Virenschutz...............................................................................................................4
2.11. Management Software..............................................................................................5
3. Schul- und Verwaltungsnetz.............................................................................................5
3.1. Netzaufbau...............................................................................................................5
3.2. WLAN-Netze.............................................................................................................5
3.3. Vergabe von IP-Adressen........................................................................................5
4. Betrieb der Server.............................................................................................................5
4.1. Aufbau des Active Directory (AD).............................................................................5
4.2. Benutzerverwaltung..................................................................................................6
4.3. Passwortvergabe......................................................................................................6
4.4. Dokumentation.........................................................................................................6
4.5. Datenspeicherung und -sicherung............................................................................6
4.6. Inventarisierung........................................................................................................6
4.7. Überlassung und Entsorgung Altgeräte....................................................................6
5. Raumsicherung.................................................................................................................7
6. Private Nutzung der Internetdienste..................................................................................7
7. Einsatz privater Geräte.....................................................................................................7
8. Beschaffung Hardware......................................................................................................8
9. Beschaffung Software.......................................................................................................8
10. Installation von Hardware..............................................................................................8
10.1. Server.......................................................................................................................8
10.2. Clients / PC’s............................................................................................................8

1. Vorwort
Das Landratsamt Augsburg betreibt für seine Landkreisschulen einen zentralen Kno-ten. Mit dem Anschluss der Landkreisschulen an diesen Knoten entsteht aus techni-scher Sicht ein Virtuelles Privates Netz (VPN). Um einen sicheren Aufbau und Betrieb des VPN und der EDV in den Schulen zu ge-währleisten werden gemäß Art.14 Abs.1 Bayerisches Schulfinanzierungsgesetz (BaySchFG) nachstehende Richtlinien erlassen.
Das Sicherheitskonzept gilt für alle unter Punkt 2.1 genannten Schulen und ist von diesen verpflichtend einzuhalten.

2.2 Das Schul-VPN
2.1. Angeschlossene Schulen
 Berufliche Schulen Neusäß mit Fachoberschule
 Diätassistentenschule Schwabmünchen
 Förderschule Dinkelscherben
 Förderschule Gersthofen
 Förderschule Königsbrunn
 Gymnasium Gersthofen
 Gymnasium Königsbrunn
 Gymnasium Neusäß
 Gymnasium Schwabmünchen
 Realschule Bobingen
 Realschule Königsbrunn
 Realschule Meitingen
 Realschule Neusäß
 Realschule Schwabmünchen
 Realschule Zusmarshausen

2.2. Betreiber
Der Betreiber des Schul-VPN im Landkreis Augsburg ist das Landratsamt Augsburg.

2.3. Technischer Anschluss der Schulen
Der Anschluss von Schulen an das VPN erfolgt nach dem jeweiligen Stand der Tech-nik. Derzeit ist jede Schule mit einem 6 MBit/s ADSL-Anschluss ausgestattet.

2.4. Weitere Zugänge
Von den Schulnetzen dürfen keine weiteren Verbindungen in andere Netzwerke geschaltet werden. Eine solche Verbindung würde die Sicherheit des gesamten VPN gefährden!

Absicherung der Internetanbindung
Das Landratsamt Augsburg betreibt für den Zugang zum Internet einen Firewall-Cluster, einen Content-Filter, einen Spam-Schutz, einen Phishing-Filter, einen Spyware-Schutz und einen entsprechenden Virenschutz. Für das Schul- und auch für das Verwaltungsnetz wird derzeit die Softwarelösung „Time for Kids“ für die Sperrung von Internetseiten genutzt.

Zugelassene Dienste
Notwendige Dienste zum Internet, wie zum Beispiel Verbindungen zu einem FTP- oder POP3-Server werden nach dem Minimalprinzip freigeschaltet. Weitere benötigte Dienste werden nach Prüfung vom Landratsamt Augsburg freigegeben.

Zugelassene Inhalte
Durch einen Content-Filter werden bestimmte Inhalte und Dateianhänge für den Zugriff gesperrt. Die gesperrten Inhalte wurden im Einvernehmen mit den Landkreisschulen festgelegt.

E-Mail-Nutzung
Ohne zentralen Mailserver
Eingehende und ausgehende E-Mails werden über ein Mail-Relay im zentralen Kno-ten zugestellt und versendet. Spam-Mails werden als „Spam“ deklariert aber dennoch zugestellt.

Mit zentralen Mailserver
Mit dem Einsatz eines Microsoft Exchange Servers, werden die Postfächer der Schu-len zentral auf diesem Server verwaltet. Jede Schule hat dabei ihre eigene Domain (z.B. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Administration des Exchange Server erfolgt durch die EDV-Betreuer des Land-ratsamtes Augsburg.

Firewall
Auf der Firewall im Landratsamt Augsburg wird der eingehende und auch der ausgehende Internetverkehr protokolliert.

Virenschutz
Auf den Servern und den Clients in den Schulen ist ein Virenschutz mit regelmäßigem Update der Viren-Patterns einzurichten. Als Lösung wird derzeit der Trend Micro Office Scan eingesetzt.

2.11. Management Software
Im Schul-VPN wird künftig eine Management Software eingesetzt. Eine Auswahl der zu installierenden Fachsoftware wird von den EDV-Betreuern der Schule festgelegt. Der Einsatz von HDD Protektorkarten und vergleichbare Software ist damit überflüssig und wird daher nicht mehr verwendet.

3. Schul- und Verwaltungsnetz
3.1. Netzaufbau
Das Verwaltungsnetzwerk muss vom Schulnetzwerk physikalisch getrennt aufgebaut sein. Ein Netzübergreifender Datenzugriff wird durch eine Firewall geregelt. Der Zugriff auf das Internet und die zentralen Server erfolgt ebenfalls über die Firewall.

3.2. WLAN-Netze
Grundsätzlich wird der Einsatz von WLAN-Netzen vom Landratsamt Augsburg nicht befürwortet.
Sollte ein Einsatz im Schulnetz dennoch gewünscht werden, so sind folgende Sicher-heitsvorkehrungen zu treffen:
 Abgrenzung durch ein eigenes Subnetz,
 Schutz durch eine Firewall,
 Änderung der Standard-SSID,
 Verschlüsselung zwingend erforderlich (WPA).
 In Verwaltungsnetzen sind WLAN-Netze nicht zulässig!

3.3. Vergabe von IP-Adressen
Jeder Schule wurde im Rahmen des VPN-Aufbaues ein bestimmter IP-Adressen-bereich zugeordnet. Im letzten Oktett einer IP-Adresse werden pro Netzwerk die zugelassenen Kompo-nenten definiert:
1-150 PC-Arbeitsplätze (Schüler) – IP per DHCP
151-200 PC-Arbeitsplätze (Lehrer) – IP per DHCP
210-229 Server
230-254 Aktive Komponenten

4. Betrieb der Server
Server sind grundsätzlich, wie in Punkt 5 beschrieben, in den entsprechenden Räumen unterzubringen. Der Zugang zu den Servern ist auf Schulleitung, EDV-Betreuer der Schulen und auf EDV-Betreuer des Landratsamtes zu beschränken.

4.1. Aufbau des Active Directory (AD)
Das Active Directory wird bei Installation des Servers in Absprache mit den EDV-Betreuern der Schulen durch das Landratsamt Augsburg eingerichtet. In Absprache mit dem Landratsamt Augsburg können auch EDV-Betreuer der Schulen Änderungen vornehmen.

4.2. Benutzerverwaltung
Die Benutzer werden bei der Installation des Servers in Absprache mit den EDV-Betreuern der Schulen durch das Landratsamt Augsburg eingerichtet. In Absprache mit dem Landratsamt können auch EDV-Betreuer der Schulen Änderungen vornehmen. Benutzerrechte werden nach dem Minimalprinzip bei der Installation vergeben.

4.3. Passwortvergabe
Grundsätzlich werden alle Passwörter von den EDV-Betreuern der jeweiligen Schulen selbst vergeben. Das Ändern des Passwortes durch Schüler ist untersagt. Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeiter können die Passwörter ihrer eigenen Benutzerkonten selbst ändern.
Um eine reibungslose Betreuung zu gewährleisten, sind den EDV-Betreuern des Landkreises die aktuellen Administrator-Passwörter mitzuteilen. Die aktuellen Administrator-Passwörter sind auch in einem verschlossenen Umschlag in den Sekretariaten für den EDV-Betreuer des Landkreises zugänglich zu hinterlegen.

4.4. Dokumentation
Sämtliche Änderungen an Hard- und Software im Bereich der zentralen Komponenten (Server, Router, Switch, Firewall usw.) sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.
Hierzu wurde ein zentraler Blog eingerichtet, in dem sowohl der EDV-Betreuer der Schule als auch die EDV-Betreuer des Landkreises ihre Tätigkeiten in kurzen Stich-worten dokumentieren. Genauere Informationen zur Handhabung entnehmen Sie bitte den „Hinweisen zum Server(b)log“.

4.5. Datenspeicherung und -sicherung
Sämtliche Daten müssen auf den zentralen Servern gespeichert werden. Die Daten der zentralen Server sind in regelmäßigen Abständen zu sichern. Hierfür werden geeignete Medien zur Verfügung gestellt.

4.6. Inventarisierung
Für sämtliche EDV-Geräte wird durch das Landratsamt Augsburg ein Inventarver-zeichnis geführt. Folgend Daten werden gepflegt:
Seriennummer,
 Lieferant,
 Hersteller,
 Gerätetyp,
 Standort,
 Garantie bis.

4.7. Überlassung und Entsorgung Altgeräte
Alte Hardware, die aufgrund vom Austausch durch Neugeräte in der Schule nicht mehr Verwendung findet, wird in der jeweiligen Schule zwischengelagert und regel-mäßig extern durch das Landratsamt Augsburg entsorgt.
Die Überlassung von Altgeräten findet nach gesonderten Vorgaben des Landratsam-tes Augsburg statt, sofern die Geräte anderweitig nicht mehr verwendet werden kön-nen (Anlage 2).

1. Raumsicherung
Server, Netzwerkkomponenten, Einwahlgeräte usw. sollten in einem zugangssicheren Raum (Serverraum, Stockwerksverteiler) untergebracht werden. Zutritt zu diesen Räumen hat nur der EDV-Betreuer der jeweiligen Schule, der EDV-Betreuer des Landkreises, der Hausmeister und der Schulleiter einschließlich deren Stellvertreter. Ein im Erdgeschoß befindlicher Raum sollte eine entsprechende Außenhautsicherung aufweisen (z.B. einbruchsichere Fenster, Gitter usw.). Sollte es in diesen Räumen zu einer starken Wärmentwicklung kommen, ist die Installation eines Klimagerätes vom durch das Landratsamtes Augsburg zu veranlassen.

Private Nutzung der Internetdienste
Die private Nutzung der Internetdienste ist untersagt.
Begründung:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz empfiehlt grundsätzlich die private Nut-zung sämtlicher Internetdienste zu untersagen.
Wird die private Nutzung nicht untersagt, so müssen hinsichtlich der Protokollierung die Vor-schriften des Telemediengesetzes (TMG) bezüglich der Verarbeitung personenbezogener Da-ten und das Fernmeldegeheimnis nach § 85 Telekommunikationsgesetz (TKG) beachtet wer-den.
Das Landratsamt ist nicht in der Lage bei der Auswertung der Protokolldateien auf der Firewall eine solche Unterscheidung (dienstlich oder privat) zu treffen.
Auf folgenden Sachverhalt weist der Landesbeauftragte für den Datenschutz besonders hin:
Soweit eine Schule die private Nutzung der Internet-Dienste (einschließlich des E-Mail-Verkehrs) duldet, bietet sie Telekommunikationsdienste im Sinne des § 3 TKG an. In diesem Fall erbringt die Schule ein "auf Dauer angelegtes Angebot von Telekommunikation ein-schließlich des Angebots von Übertragungswegen für Dritte", nämlich ihrer Schüler und Lehrer und Verwaltungsangestellte. Damit gelten die gleichen Regeln hinsichtlich des Datenschutzes wie für jeden Kunden eines Internetproviders. Insbesondere gilt der Schutz des § 85 TKG für sämtliche Nutzerdaten, da - ohne eine zweite Benutzerkennung für die private Nutzung - zwi-schen einer privaten und dienstlichen Nutzung kaum unterschieden werden kann. Daraus folgt, dass der Betreiber eines Schul-VPN grundsätzlich überhaupt keine E-Mail lesen und Verbindungsdaten speichern darf. Anderseits ist eine Protokollierung zumindest bestimmter Nutzerdaten zur Überprüfung der Gewährleistung des Datenschutzes und der Datensicherheit erforderlich.
Zur Lösung dieses Problems muss sich jeder Betroffene schriftlich damit einverstanden erklä-ren, dass auch seine private Internetnutzung der Protokollierung unterliegt. Verweigert der Be-troffene seine Zustimmung, so muss ihm die private Nutzung verboten werden.

Einsatz privater Geräte
Der Einsatz bzw. der Anschluss privater Laptop’s, PC’s, PDA’s, Drucker usw.. im Verwaltungsnetz ist nicht zulässig. Der Einsatz solcher Geräte im Schulnetz durch die Lehrkräfte ist generell zulässig. Die technische Einbindung muss mit den EDV-Betreuern abgesprochen werden. Die Anbindung solcher Geräte im Schulnetz durch die Schüler ist nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit den EDV-Betreuern zulässig.

Beschaffung Hardware
Die Beschaffung sämtlicher Hardware erfolgt durch das Landratsamt Augsburg. Eine verbilligte Beschaffung aufgrund größerer Abnahmemengen und ein einheitliche Lagerhaltung sollen damit erzielt werden. Spenden von Dritten für unsere Landkreisschulen sollen nicht ausgeschlossen wer-den. Von Sachspenden für zentrale Komponenten wie Server, Firewall, Switche, Rou-ter usw. ist abzusehen.
Erfolgt dennoch eine Hardwarebeschaffung durch eine Schule, so werden diese Ge-räte grundsätzlich nicht durch die EDV-Betreuer des Landratsamtes Augsburg be-treut.
In diesen Fällen werden die Kosten auch nicht aus Mitteln der Haushaltsstellen für EDV (9353 und 9363) getragen.
Beschaffung Software
Auf den Geräten der Schulen darf nur lizenzierte Software eingesetzt werden. Die Beschaffung von Produkten der Firma Microsoft, der Virenschutzsoftware sowie die Beschaffung von Überwachungssoftware für Schüler (z.B. MasterEye) erfolgt durch das Landratsamt Augsburg. Schulen ist es untersagt diese Software für private Zwecke zu verwenden, mit nach-hause zu nehmen oder zu vervielfältigen.
Weitere erforderliche Fachsoftware wird von der jeweiligen Schule selbst beschafft.
Die Nutzung von privater Software ist aus lizenz- und datenschutzrechtlicher Sicht nicht zulässig.

Installation von Hardware
Server

Die Installation der Server erfolgt ausschließlich von den EDV-Betreuern des Land-ratsamtes Augsburg. Derzeit wird grundsätzlich auf allen Servern das Betriebssystem Windows Server 2003 Standard (SP2) eingesetzt. Die Organisation der Festplatten erfolgt, sofern dies technisch möglich ist, über ein RAID 5 System. Bei der Installation wird ein BIOS-Passwort vergeben, das nur den EDV-Betreuern des Landratsamtes Augsburg bekannt ist.

Clients / PC’s
Die Installation der Clients erfolgt grundsätzlich von den EDV-Betreuern des Landratsamtes Augsburg. Derzeit wird auf allen Systemen Windows grundsätzlich XP Professional mit Service Pack 3 installiert.
Musterrechner zum Klonen werden in Zusammenarbeit mit den EDV-Betreuern der Schule vorgefertigt.
Bei der Installation wird ein BIOS-Passwort vergeben.
Erfolgt die Installation nicht von den EDV-Betreuern des Landratsamtes, so wird vom Landratsamt Augsburg grundsätzlich kein Support gewährleistet.

Staatliches Berufliches Schulzentrum Neusäß
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