Planspiel Börse 2012 - triumphaler Mannschaftserfolg für Neusäßer Kaufleute

Bilder zur Siegerfeier (unten stehenden Link anklicken)

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 Automobilaktien helfen beim Sprung aufs Podest

Siegerehrung für das Planspiel Börse: Das beste Landkreis Schülerteam kommt von der Grund- und Mittelschule aus Zusmarshausen. Die nächsten sieben Plätze gehören den Kaufleuten aus Neusäß, Platz zwei bis acht, eine starke geschlossene „Mannschaftsleistung“.

Was würdest du mit 50.000 Euro machen? Früher wären die Neusäßer Industriekaufleute bei dieser Frage vermutlich ins Grübeln gekommen. Ausgeben, sparen oder gar investieren?

Inzwischen hilft den Auszubildenden eine neue Erfahrung bei der Entscheidung: Genau diese Summe stand ihnen beim Planspiel Börse 2012 der Kreissparkasse Augsburg als virtuelles Startkapital zur Verfügung. Innerhalb weniger Wochen steigerten die kleinen Teams „Raiffeisenbank“ mit Florian Kock und Benedikt Langer bzw. „BörsenTouristen“ mit Markus Lautner , Michael Steiner und Valon Bellaqa, den Einsatz durch Börsenspekulation um stolze 10,2 Prozent bzw. 9,0 Prozent. Am Ende belegten sie mit virtuell erzockten 55.104,09 Euro den zweiten Platz bzw. mit 54.521,51 Euro den dritten Platz unter den über 200 Teams aus dem Landkreis Augsburg. Das Siegerteam hatte übrigens 56.629,15 Euro erwirtschaftet bzw. den Depotwert um 13,3 Prozent gesteigert, was ihnen immerhin den 20. Platz bayernweit einbrachte.

Bereits seit 30 Jahren haben junge Menschen bei Europas größtem Börsenspiel die Möglichkeit, ein Gefühl für Wertpapiere, Aktien, DAX, Dow Jones und Realtimekurse zu bekommen – frei nach dem Prinzip: Learning by doing. Elf Wochen im Herbst stehen sie im Wettbewerb mit mehr als 100.000 Jugendlichen aus acht europäischen Ländern. Sie kaufen und verkaufen dann Aktien, Investmentfonds und festverzinsliche Wertpapiere mit dem Ziel, das imaginäre Kapital zu vermehren.

Erfolg mit Autos und Zulieferbetrieben

Alle Schüler haben den Erfolg ihrem etwas risikoreichen Investment zu verdanken. Statt einer konservativen Streuung auf viele verschiedene Werte setzten die meisten ihr Spielgeld auf bekannte deutsche Unternehmen. „Wäre es eigenes Geld gewesen, hätten wir sicher mehr gestreut“, gestehen die Industriekaufleute dabei ein. Und weiter: „Aber so hatten wir am Ende mit wenig Arbeit und begrenztem Risiko einen hohen Ertrag.“

In einer Vorabrecherche, die dann zum Teil auch im Unterricht als Projekt präsentiert wurde, war ein Favorit schnell aufgetan: Der DAX-notierte Autohersteller BMW überzeugte die Nachwuchsbroker allein schon wegen seiner Kurshistorie, aber auch wegen der nachhaltigen Investitionen in neue Märkte und neue Antriebstechniken.

Nachhaltigkeitssieg geht nach Neusäß

Neben dem traditionellen gibt es seit drei Jahren noch einen weiteren Wettbewerb, den der Nachhaltigkeit. Hier gingen die vorderen Plätze eins bis fünf alle nach Neusäß und deren Kaufleute. Den „Börsen-Görls“ mit Simona Held und Christina Winterer gelang es, den Depotwert um 10,7 Prozent auf 55.333,15 Euro zu steigern.

In diesem Wettbewerb gilt es auf Investments in Unternehmen zu setzen, die sich bemühen, wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte miteinander zu vereinbaren und dies auf langfristige Art und Weise.

Um so erfreulicher für die Büro-, Groß- und Industriekaufleute hier ein gewichtiges Wörtchen mitgeredet zu haben.

 

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